Staatliche Subventionen und Steuervorteile – Warum Du nicht zuerst darauf achten musst

Staatliche Subventionen oder Steuervorteile werden in der Finanzdienstleistung gern als Zugpferd im Verkauf von Finanzprodukten genutzt. Es hat einen Anschein von Rentabilität und Seriosität, wenn der Staat etwas dazu gibt. Ist es sinnvoll, in erster Linie auf staatliche Subventionen und Steuervorteile zu schauen und eine Entscheidung für ein Finanzprodukt davon abhängig zu machen?

Der Finanzmarkt ist kaum überschaubar. Das macht es für Laien auf der Suche nach sinnvollen Vermögensanlagen so schwierig, für sich selbst eine gute Entscheidung zu treffen. Staatliche Subventionen und Steuervorteile sind da ein Kriterium mit Zugkraft. Mit diesen vermeintlichen Vorteilen werden seit Jahrzehnten Menschen in unterschiedlichste Finanzprodukte bewegt. Oft haben diese Lösungen jedoch eines gemeinsam. Sie ermöglichen zwar staatliche Subventionen und Steuervorteile, lassen aber oft an Rentabilität vermissen.

Beim Vermögensaufbau oder der Vermögensanlage ist aber die Rentabilität das entscheidende Kriterium. Den was nützt denn eine Anlageform oder ein Sparvertrag, der das Vermögen nicht vermehrt? Der Zuschuss durch staatliche Subventionen und Steuervorteile verfälscht oft das Bild und lässt unrentable Anlageformen besser erscheinen, als sie es sind.

Wieso gibt es staatliche Subventionen und Steuervorteile bei Finanzanlagen?

Die gesetzliche Rente ist auf ein Umlagesystem aufgebaut. Die sozialversicherten Arbeitnehmer zahlen für die Rentner. Damit ist die gesetzliche Rente gegenüber Marktschwankungen der Kapitalmärkte unempfindlich und sehr sicher. Doch das System leidet seit Jahrzehnten an unterschiedlichen Problemen.

Nur ein Teil der berufstätigen Bevölkerung zahlt in die Rentenkasse ein. Freie Berufe, Selbständige, Vorstände von Aktiengesellschaften oder Geschäftsführer einer GmbH oder Beamte können ihre Altersvorsorge anders organisieren. Geldmittel wurden aus der Rentenkasse entnommen und zweckentfremdet eingesetzt. Die demografische Entwicklung der Bevölkerung sorgt dafür, dass immer weniger Berufstätige immer mehr Rentner versorgen müssen. Dieses Problem ist bekannt. Das Defizit wird mit Steuergeldern aufgefüllt.

Seit vielen Jahren wurde die gesetzliche Rentenversicherung über zahlreiche Reformen umgebaut. Das Rentenniveau sank. Im Gegenzug sollen die Menschen eine private Zusatzvorsorge aufbauen. Als Anreiz dafür wurden staatliche Subventionen und Steuervorteile für den Abschluss von Produkten für die private Zusatzvorsorge geschaffen – in enger Zusammenarbeit mit den Anbietern.

Die Einflussnahme der Branchenteilnehmer und Lobbyisten führte dazu, dass der Gesetzgeber staatliche Subventionen und Steuervorteile für Finanzlösungen bereitstellte, die in erster Linie der Branche Vorteile brachten. So wurden Millionen Verträge geschlossen, die für die Kunden sehr teuer waren und kaum zielführend. Das Argument für staatliche Subventionen und Steuervorteile funktioniert bestens. Leider bemerken das die Kunden erst viele Jahre nach Abschluss.

Wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Zeit ist beim Vermögensaufbau ein entscheidender Faktor. Deshalb ist es wichtig, getroffene Entscheidungen regelmäßig kritisch zu hinterfragen und vorhandene Verträge auf ihre Rentabilität zu überprüfen. Die meisten Gesellschaften ermöglichen den Online-Einblick auf den aktuellen Vertragswert. Diesen kann man mit den eingezahlten Sparbeträgen und der Laufzeit in Relation setzen. Dann wird schnell offensichtlich, ob der Vertrag zielführend ist oder ob es Zeit für einen Kurswechsel ist.

Das Problem der meisten Verträge liegt in ihrer Natur. Sie sind in der Regel geldwerte Verträge und daher anfällig für Entwertung durch Inflation. Dazugehören beispielsweise klassische Lebens- und Rentenversicherungen, Riester- und Rürup-Verträge oder Bausparverträge.

Inwieweit diese Entwertung stattfindet, kann man sehen, wenn man den Euro mit Gold vergleicht. Gold ist Geld und wird von vielen Zentralbanken auf der Welt als Reservewährung gehalten. Seit der Einführung des Euro verlor dieser mehr als 80 Prozent seiner Kaufkraft gegenüber Gold. Es ist daher offensichtlich, dass langfristiger Vermögensaufbau mit Geldwerten nicht funktioniert und dass Sachwerte wie beispielsweise Gold die bessere Wahl sind.

Fazit: Es klingt nur besser

Ein Zuschuss von staatlichen Subventionen und Steuervorteilen klingt zunächst verlockend. Doch wenn ein Vertrag nicht zielführend ist, helfen diese staatlichen Subventionen und Steuervorteile auch nicht weiter. Als erstes sollte die Anlage funktionieren und das ist bei Gold der Fall. Gold speichert die Kaufkraft zuverlässig und darauf kommt es an. Darüber hinaus sind Kursgewinne beim Verkauf von Gold nach einem Jahr Haltedauer komplett steuerfrei und der Erwerb erfolgt ohne Mehrwertsteuer. Insofern hat Gold auch steuerlich etwas zu bieten.

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