Goldverbot, dieser Begriff geistert immer wieder durch die Köpfe der Edelmetallfreunde. Kommt vielleicht ein Goldverbot und soll man etwa deswegen kein Gold kaufen? Will man das Gold einfach wegnehmen? Fragen über Fragen tauchen auf, die nach Antworten suchen. Und Antworten gibt die Geschichte, denn es gab bereits Goldverbote und die waren alles andere als negativ für Goldbesitzer.
Alles begann mit einer Machbarkeitsstudie zur Schaffung eines EU-weiten Vermögensregisters im letzten Jahr. Zu den aufgezählten Vermögenswerten fand sich erstmalig auch das gelbe Metall. Plötzlich entflammt eine Diskussion, ob man überhaupt noch Gold kaufen solle. Dabei wurde aber völlig außeracht gelassen, dass auch sämtliche andere Vermögenswerte erfasst werden sollten. Komischerweise wurde aber nicht darüber diskutiert, ob man Immobilien, Kunst oder andere Vermögenswerte kaufen soll.
Goldbesitz ist quantitativ irrelevant
Tatsächlich stellt sich die Frage, warum gerade Gold Befürchtungen erweckt. Wenn man sich die rechtliche Situation anschaut, sind die Gefahren für andere Vermögenswerte viel größer, schließlich existieren Gesetze für die Enteignung von Geld auf Konten, Lebensversicherungen, Fondsanteile, Staatsanleihen und Immobilien bereits seit vielen Jahren.
Und in diesen Anlageklassen liegen die größten Vermögen. Gold macht nur einen verschwindend geringen Anteil am Volksvermögen aus. Warum sollte also eine Regierung ausgerechnet Gold ins Auge fassen? Es sieht eher so aus, als wolle man die Menschen in Sachen Edelmetallen verunsichern, damit sie ihr Geld auf der Bank lassen.
Außerdem spricht vieles dafür, Gold oder andere Edelmetalle zu kaufen. Der zuverlässige Kaufkraftschutz, die Fungibilität, weltweite Akzeptanz und die Speicherung von viel Vermögen auf geringem Raum sind nur einige Vorteile. Dagegen spricht im Grunde gar nichts, denn manchmal ist es nur Angstmacherei mit einem bestimmten Zweck.
Vermögensregister vorerst gestoppt
Das Vermögensregister war ein spannendes Thema im vergangenen Jahr. Doch das Thema sitzt bis heute in den Knochen der Menschen. Als bekannt wurde, dass die EU ein Vermögensregister plant, gab es viel Raum für Spekulationen. Sind vielleicht Enteignungen geplant? Nachvollziehbar wäre es, denn das Geldsystem hat unlösbare Probleme. Der „Point-Of-No-Return“ ist lange überschritten, was man auch an der Untätigkeit der EZB bei der Bekämpfung der Inflation eindrucksvoll erkennen kann.
Massiver Widerstand veranlasste zunächst, dass die Vermögensregister-Initiative vorerst gestoppt wurde. Ob diese trotzdem im Geheimen weiterverfolgt wird, weiß niemand.
Was lehrt uns die Geschichte zu einem Goldverbot?
Erinnern wir uns an das Goldverbot im Dritten Reich im Jahr 1936. Damals verordnete Minister Hermann Göring die Abgabe von Gold gegen Bezahlung. Aber reichte das aus? Anscheinend nicht, denn es wurde nur ein geringer Teil des deutschen Goldes abgeliefert. Die meisten Menschen pfiffen darauf und behielten ihr Gold.
Da der offizielle Handel mit Gold untersagt war, wurde das Edelmetall auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Dadurch schoss der inoffizielle Preis für Gold in die Höhe. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges stieg der Preis für 1 Gramm Gold auf 10 bis 100 Reichsmark an. Nach Kriegsende zahlte man in Berlin für ein kaiserliches 20 Mark Goldstück sage und schreibe 1.000 bis 2.100 Reichsmark. Wenn man das in heutige Kaufkraft und in Euro umrechnet entspräche das einem Gegenwert von 14.350 bis 30.160 Euro!
In den USA existierte von 1933 bis 1974 mit dem Gold-Dollar eine Währung mit einem Goldstandard. Der private Gold-Besitz war für diesen Zeitraum verboten. Trotzdem hatten die Menschen Gold. Genau wie in der Zeit der Prohibition, wo Alkohol unter der Hand zu entsprechend hohen Preisen gehandelt wurde, gab es einen florierenden Schwarzmarkt für Gold mit entsprechend hohen Goldpreisen.
Daraus kann man erkennen, dass ein Goldverbot eigentlich keinen Schrecken verbreiten sollte. Denn allein die Logistik eines Goldverbotes würde eine Regierung vor enorme Herausforderungen stellen. Ein Goldverbot bedingt die freiwillige Abgabe von Gold durch die Goldbesitzer. Machen diese aber nicht mit, wird es schwierig durchsetzbar.
Selbst wenn man Edelmetalle nicht anonym im Tafelgeschäft kauft, sondern per Überweisung Spuren hinterlässt, ist das schwer nachvollziehbar. Wie will man denn den Besitz nachweisen, wenn die Besitzer schweigen? Edelmetalle kann man verstecken, verschenken oder sogar verlieren. Oder man lagert sie einfach nicht innerhalb des Rechtsbereiches der Regierung.
Würde eine Regierung für die Durchsetzung eines Goldverbotes Hausdurchsuchungen veranstalten? Wie viele Haushalte könnte man wohl innerhalb eines Jahres durchsuchen? Welcher Personalaufwand wäre nötig? Und wäre das ohne einen gerichtlichen Beschluss so einfach möglich? Würde man mit Metalldetektoren die Gärten absuchen? Wie viele Gärten gibt es? Wie viele private Schließfächer existieren? Genau so wenig würden Lager außerhalb Deutschlands oder der EU mangels rechtlicher Handhabe aufgesucht werden. Wenn der Staat an die Vermögen der Bürger will, hat er ganz andere und vor allem leichtere Möglichkeiten als Gold.
Hast Du Fragen? Wenn Du erfahren möchtest, wie Du günstig Gold kaufen kannst, melde Dich bei uns. Wir beraten Dich gerne.
Trage Dich jetzt in unseren Newsletter ein und wir versorgen Dich per E-Mail mit wertvollen und anwendbaren Informationen und Strategien für krisensicheren, nachhaltigen Vermögensaufbau und -schutz.
Als Dankeschön erhältst Du den Report:
„WAS IHNEN IHR BANKER VERSCHWEIGT“ kostenlos per E-Mail zugesandt.
Bildrechte: Michael Sielmon

