Ein Embargo für russisches Gold steht möglicherweise an. Die G7-Staaten wollen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine weitere Milliarden-Einnahme-Quelle nehmen. Gold ist nach den Energierohstoffen Gas und Erdöl das wichtigste Exportgut Russlands. Bundeskanzler Olaf Scholz ist jedoch vorerst skeptisch.
Es ist also wieder Zeit, neue Sanktionen zu verhängen. Nachdem der Handel für russisches Gold an der London Bullion Market Association bereits ausgesetzt wurde, soll nun auch der Import für russisches Gold gestoppt werden. US-Präsident Joe Biden erklärte am Sonntag auf Twitter: Damit würden Russland Dutzende Milliarden Dollar an Einnahmen wegbrechen, die das wichtige Exportgut Russland einbringt. Aber ist das tatsächlich so?
Biden schrieb: „Die Vereinigten Staaten haben Putin beispiellose Kosten auferlegt, um ihm die Einnahmen zu entziehen, die er zur Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine benötigt.“
Doch damit irrt Joe Biden sich schwer, denn Russland hat bereits bei den vorangegangenen Sanktionen bewiesen, dass es ohne Mühe andere Abnehmer für seine begehrten Ressourcen im BRICS-Staatenverbund findet.
Indien erhält zum Beispiel das Erdöl, auf dass die Europäer im Zuge der Sanktionen verzichten, zu günstigen Konditionen. Russland konnte seinen Handel sogar durch die Partnerschaften mit China, Indien, Brasilien und Südafrika seit Beginn der Sanktionen um 38 Prozent steigern.
Gold lässt sich nicht sanktionieren
Gold ist ein begehrtes und äußerst seltenes Gut auf der Welt. Auch hierfür wird Russland mit Sicherheit reißend andere Abnehmer finden, selbst wenn der Handel nicht über die London Bullion Market Association stattfinden kann. Durch das Embargo für russisches Gold könnten Umwege vielleicht zusätzliche Preisaufschläge nach sich ziehen. Doch letzten Endes würden Käufer für das Gold zahlen, was nötig ist.
Dass sich die Russen von Sanktionen nicht beeindrucken lassen, zeigt der Ausschluss russischer Banken vom SWIFT-System. Derzeit errichten die Russen in Zusammenarbeit mit anderen BRICS-Staaten ein alternatives Zahlungssystem. Es ist anzunehmen, dass eine ähnliche Vorgehensweise auch beim Gold stattfinden kann.
Kurz nach Beginn der ersten Sanktionen gab es Nachrichten darüber, dass der Goldpreis in Rubel festgeschrieben würde. Die russische Zentralbank hatte im März erklärt, sie würde bis zum 30. Juni Gold zu einem festen Preis von 5000 Rubel pro Gramm kaufen. Nun ist schon Juli und leider gibt es wenig verlässliche Informationen über dieses Thema.
Fakt ist jedoch, dass Russland über immense Vorkommen von Gold verfügt. Der Abbau stellt sich jedoch schwierig dar, da sich das meiste Gold in gefrorenem Boden befindet. Die Förderung mittels Sprengung ist teuer und gefährlich. Wenn jedoch ein Verfahren entwickelt würde, mit dem man günstiger fördern könnte, wäre mehr als genug Gold für die Errichtung eines neuen Goldstandards vorhanden.
Den Goldpreis scheinen diese Ereignisse jedenfalls unbeeindruckt zu lassen.
Die Nachfrage ist nach wie vor groß. Wer das Gold aus Russland haben möchte, wird auch einen Weg finden, heranzukommen. Diese Sanktionen werden höchstwahrscheinlich einmal mehr denen zum Nachteil gereichen, das Embargo für russisches Gold verhängten.
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