Alterssicherung mit Edelmetallen haben nur sehr wenige auf der Agenda. Die Wenigsten kennen die Vorteile von Gold als Vermögensschutz in der Alterssicherung. Es ist sinnvoll, ja sogar notwendig, mindestens 20 bis 30 Prozent des Vermögens in Gold anzulegen. Gold entwickelt sich entgegen der Aktienkurse und bietet daher Stabilität für jedes wertpapierlastige Portfolio.
Ein Portfolio sollte diversifiziert sein und im günstigsten Fall alle sieben Assetklassen enthalten: Bargeld, Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe und Sammelobjekte. Allerdings bilden die Sammlerobjekte eine Sonderstellung, da hierfür besondere, spezialisierte Kenntnisse erforderlich sind. Insofern ist diese Anlageklasse gerade für Laien ungeeignet. Das gleiche trifft für Rohstoffe zu, da hier selten in Rohstoffe direkt investiert wird.
Hier wird der Umweg über Derivate und andere stellvertretende Finanzprodukte wie Termin-Kontrakte und Optionen erfolgt. Diese Finanzinstrumente sind hochriskant und erfordern ebenfalls spezialisiertes Wissen, um erfolgreich damit handeln zu können. Alle übrigen Anlageklassen sind auch für Kleinanleger geeignet und sinnvoll. Streuung ist das Zauberwort. Dadurch wird eine Verringerung bestehender Risiken und die Chance auf höhere Renditen erreicht.
Die meisten Anleger haben in ihrem Portfolio Bankanlagen, Aktien oder Aktienfonds und Anleihen oder Rentenfonds. Nur wenige Anleger investieren in Immobilien oder Gold, obwohl sich gerade Immobilien und Gold in den letzten Jahrzehnten als die besten Anlageformen behauptet haben.
Alterssicherung mit Edelmetallen – Gold gehört ins Portfolio
Dass Gold bei der Alterssicherung mit Edelmetallen kostspielig ist, sollte nicht wirklich als Nachteil empfunden werden. Im Gegenteil, denn der enorme Preisanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Beweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Nachweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik stellt eine Ursache für den enormen Preisanstieg dar. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich auch auf den Goldpreis auswirkt. Dadurch wird Gold für viele Menschen zu teuer. Aber ist das etwas Negatives?
Viele Länder stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlüsse ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erhältlich.
Im Grunde ist es folgendermaßen: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?
Bei der Alterssicherung mit Edelmetallen muss man auch auf Kosten achten. Goldbarren und -münzen haben Aufschläge, die sogenannten Herstellungskosten. Wer beispielsweise einen Goldbarren kauft und diesen sofort wieder verkauft, bekommt nicht den gleichen Preis, zu dem der Barren vorher gekauft wurde. Und je kleiner die Mengen sind, desto stärker wirken sich die Herstellungskosten aus, denn diese werden im Verhältnis zum Materialwert bei kleineren Stückelungen größer. Fünfzig 20-Gramm-Barren kosten zum Beispiel enorm mehr als ein Kilogramm-Barren. Das macht Gold zu einem langfristigen Anlagemedium.
Zur Alterssicherung mit Edelmetallen, insbesondere mit Hilfe von Gold, sind übrigens die Rentner im nördlichsten Bundesland deutschlandweit an der Spitze. Etwa jeder achte Rentner in Schleswig-Holstein hat das edle Metall bei seiner Anlagestrategie berücksichtigt. Der Schnitt auf dem gesamten Bundesgebiet liegt dabei erheblich geringer. Nur jeder 17. Rentner hat Gold zur Sicherung der Altersfinanzierung und diesen Durchschnitt bilden die Schleswig Holsteiner natürlich mit.
Lässt man dieses Bundesland außen vor, dürfte der Durchschnitt deutlich niedriger sein. Aber auch die Ruheständler in den Hansestädten sind rührig, wenn es um Gold im Portfolio geht. In Bremen hat jeder Zehnte und in Hamburg jeder Zwölfte Goldbarren oder Goldmünzen im Depot für die Sicherung des Lebensabends. In den südlicheren Gebieten Deutschlands kommen lediglich die Bayern an diese Zahlen heran. Jeder neunte bayrische Bürger setzt für die Sicherung des Lebensabends auf Gold. Auch die Saarländer, wo jeder Elfte Gold im Portfolio hat, sind vorn dabei. Das Schlusslicht in Sachen Gold bilden aktuell Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. In diesen drei Bundesgebieten besitzt nur jeder 33. Ruheständler Gold.
Bei einem reinen Goldinvestment empfiehlt es sich also, möglichst große Barren zu erwerben, um die anfallenden Prägekosten so niedrig wie möglich zu halten. Falls nicht genug Kapital für die größte Barrengröße zur Verfügung steht oder mit gleichbleibenden Sparraten investiert werden soll, müsste auf kleinere Barrengrößen zurückgegriffen werden. Das erhöht allerdings wieder den Kostenanteil.
Edelmetalle bewährten sich stets als sinnvolle Möglichkeit, das Vermögen zu sichern und zu schützen. Edelmetalle sind wertvolle Rohstoffe, die unabhängig von Währungen und deren Entwicklungen einen stabilen Eigenwert haben. Edelmetalle sind eben echte Sachwerte.
Im Edelmetallsektor existieren also eindeutige Kaufempfehlungen. Der Beginn langfristiger Haussen deutet sich an, was eindeutig für die Edelmetalle spricht. Längst ist es im Bewusstsein der Menschen angekommen, dass es sinnvoll ist, ein Edelmetallportfolio aufzubauen und zu streuen. Edelmetalle erfreuen sich derzeit nicht zuletzt wegen der politisch angespannten Situation und steigender Inflation einer hohen Nachfrage.
Hast Du Fragen? Wenn Du erfahren möchtest, wie Du Alterssicherung mit Edelmetallen betreiben kannst, melde Dich bei uns. Wir beraten Dich gerne.
Trage Dich jetzt in unseren Newsletter ein und wir versorgen Dich per E-Mail mit wertvollen und anwendbaren Informationen und Strategien für krisensicheren, nachhaltigen Vermögensaufbau und -schutz.
Als Dankeschön erhältst Du den Report:
„WAS IHNEN IHR BANKER VERSCHWEIGT“ kostenlos per E-Mail zugesandt.
Bildrechte: Michael Sielmon

